Die Science-Fiction-Komödie von Ivan Reitman aus den 80ern entwickelte sich schnell zum Kultfilm. Der Titelsong von Ray Parker Jr. war sogar für den Oscar nominiert, verlor dann aber gegen Stevie Wonders „I just call to say I love you”. Das legendäre Geistertrio bestand aus Bill Murray als Dr. Peter Venkman, Dan Aykroyd als Dr. Raymond Stantz und Harold Ramis als Dr. Egon Spengler. Die Story spielt ausschließlich in New York, gedreht wurde jedoch auch an der Westküste in Los Angeles.

2016 kam die Neuverfilmung von „Ghostbusters” mit den weiblichen Geisterjägern Kristen Wiig, Melissa McCarthy, Kate McKinnon und Leslie Jones in die Kinos.

 

Ghostbusters (1984)

Vor der New York Public Library, Fifth Avenue & 42nd Street, Manhattan, treffen die Parapsychologen auf ihr erstes Gespenst. Das Gebäude war übrigens auch schon Drehort von „Spiderman”, „Day After Tomorrow” und „Sex and the City”. Die Innenaufnahmen der Bibliotheksszene entstanden jedoch in Kalifornien, in der Los Angeles Central Library, 630 W. Fifth Street.

New York Public Library, New York © Andrea David

New York Public Library, New York © Andrea David

Die drei fliegen schließlich von der Columbia University in New York, die jedoch in Wahrheit keine Abteilung für Parapsychologie hat. Die Idee zur Gründung der Ghostbusters entsteht auf dem Campus auf den Stufen der Low Memorial Library.

Die fiktive Manhattan City Bank, die das Geister-Start-Up finanziert, ist in Wahrheit das Irving Trust Building, 1 Wall Street. Die Ghostbusters beziehen ihr Hauptquartier in einer alten Feuerwehrwache im New Yorker Stadtteil Tribeca, 14 North Moore Street. Durch das knallrote Tor und ein auf den Gehweg gepinseltes Logo ist das Gebäude nur schwer zu verfehlen. Die Innenaufnahmen zeigen eine stillgelegte Feuerwache in Downtown L.A.

"Ghostbusters" Feuerwache, Tribeca, New York © Andrea David

„Ghostbusters” Feuerwache, Tribeca, New York © Andrea David

Lift im Biltmore Hotel, Los Angeles © Andrea David

Lift im Biltmore Hotel, Los Angeles © Andrea David

In Los Angeles befindet sich auch das Sedgewick Hotel, in Realität das häufig als Drehort genutzte Biltmore Hotel, 506 South Grand Avenue. Hier wurde am Lift die Szene mit der Kosmonauten-Frage gedreht. Die Flurszenen entstanden wiederum in den Warner Brothers Burbank Studios.


Weitere Szenen entstanden in New York an der Fontäne vor dem Lincoln Center, am Rockefeller Center bei der Prometheus-Statue und in der City Hall. Der riesige Marshmallow-Mann zeigt sich am Columbus Circle. Zuul haust in 55 Central Park West. Das Art-Déco-Gebäude, auf dessen Dach sich Torwächterin Dana Barrett (Sigourney Weaver) und Schlüsselmeister Louis Tully (Rick Moranis) tummeln, wurde für das Filmfinale jedoch um ein paar Stockwerke größer gemacht. Gleich gegenüber befand sich das edle Restaurant Tavern on the Green, das Tully zuvor den rettenden Einlass verwehrte. Das Restaurant wich 2009 einem Andenkenladen, eröffnete jedoch 2014 wieder neu.

Art-Decó-Gebäude und Tavern on the Green am Central Park, New York © Andrea David

Art-Decó-Gebäude und Tavern on the Green am Central Park, New York © Andrea David

Wer den Ecto-1 übrigens einmal live sehen möchte, hat dazu in den Sony Pictures Studios in Los Angeles Gelegenheit. Gleich um die Ecke steht zum Beispiel auch der Camper aus „Breaking Bad”.

„Ghostbusters” Ecto-1, Sony Pictures Studios, Los Angeles © Andrea David

„Ghostbusters” Ecto-1, Sony Pictures Studios, Los Angeles © Andrea David

 

Ghostbusters 2

1989 kam „Ghostbusters 2” als recht müder Nachfolger in die Kinos. Zentrum des Bösen ist diesmal das National Museum of the American Indian, früher das US Custom House, am Broadway, Ecke Bowling Green. Hier wird im Film das Gemälde von Figo, dem Dämonen, restauriert. In „Batman Forever” ist das Gebäude als Drehort für Riddlers Party zu sehen.

National Museum of the American Indian, New York © Andrea David

National Museum of the American Indian, New York © Andrea David

Bill Murray spielte 2009 im Film „Zombieland” zusammen mit Woody Harrelson einige Szenen aus Ghostbusters nach.

 

Ghostbusters (2016)

Dreißig Jahre nachdem das Original die Welt im Sturm erobert hat, kamen die „Ghostbusters” 2016 zurück auf die große Leinwand - wiederbelebt für eine neue Generation. Regisseur Paul Feig kombinierte die altbewährten Methoden der Geisterbekämpfung, die das Franchise zum Kult gemacht haben, mit neuen Hauptcharakteren in Frauenpower-Version: Melissa McCarthy, Kristen Wiig, Kate McKinnon, Leslie Jones sowie Chris Hemsworth sagen dem Paranormalen den Kampf an.

© 2016 Sony Pictures Releasing GmbH

© 2016 Sony Pictures Releasing GmbH

Gedreht wurde vor allem in Boston, Massachusetts, und Umgebung. Das Hauptquartier der „Ghostbusters” ist in Wahrheit das Kaze Shabu Shabu Restaurant, 1 Harrison Avenue, Boston. Doch auch die originale New Yorker Feuerwache aus den früheren Filmen ist zu Beginn und Ende des Films zu sehen. Es spukt unter anderem im Boston University Castle, das in die Rolle des Aldridge Mansion Museums schlüpft. Drehort für das gespenstische Rockkonzert war das Wang Center, 270 Tremont Street, Boston. Die Szene am New Yorker Times Square wurde in Southfield, Massachusetts, gedreht.

© 2016 Sony Pictures Releasing GmbH

© 2016 Sony Pictures Releasing GmbH

 

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