Der Film von 2002, erneut mit Pierce Brosnan als James Bond, ist bekannt für seine etwas überdrehten Action-Szenen. Nach „Der Morgen stirbt nie” ist es der zweite Film ohne jeglichen Bezug auf den bereits 1964 verstorbenen Bond-Erfinder Ian Fleming. Es ist zudem der letzte 007-Film, der noch auf VHS veröffentlicht wurde. Die Handlung spielt hauptsächlich in Nordkorea, London, Kuba und Island.

Die Eröffnungssequenz sowie Teile der Luftkissenboot-Verfolgungsjagd in Nordkorea entstanden auf der Army Driving Range in Aldershot, England. Die Surfszenen am Anfang des Films entstanden auf Maui, Hawaii. Ein unscheinbares Türchen an der Westminster Bridge diente Bond als geheimer Zugang zum MI6. Es handelt sich hier aber um einen nicht mehr genutzten Zugang zur U-Bahn.

Westminster Bridge, London © Andrea David

Der „Blades Club“ ist in Wahrheit der noble Reform Club in der Pall Mall 104 unweit des Trafalgar Square in London. Das Fechtduell mit Lebemann Gustav Graves (Toby Stephens) wurde allerdings im Studio inszeniert. Madonna, von der der Titelsong „Die another day” stammt, hat hier einen kurzen Auftritt als Fechtmeisterin Verity. Nach monatelangen Verhandlungen über eine Drehgenehmigung durfte Graves Landung mit dem Fallschirm tatsächlich vor dem Buckingham Palace aufgezeichnet werden.

Reform Club, London © Andrea David

Auf Kuba trifft Bond auf die NSA-Agentin Jinx (Halle Berry), die dort in einem so genannten Dr. No Bikini elegant dem Wasser entsteigt. Gedreht wurde die Szene allerdings nicht auf Kuba, sondern in Cadíz, Spanien. Die bunte andalusische Stadt wird auch gern „Habanita”, das kleine Havanna, genannt und steht mit seinem Charme dem Original in nichts nach. Das Innere der Zigarrenfabrik ist allerdings das Simpson House, 92 Stoke Newington Road, in London.

Balneario Cadíz, Spanien © Andrea David

Die spektakuläre Verfolgungsjagd von Bond und Zao wurde am Gletschersee Jökulsárlón im Südosten Islands gedreht. Um eine geschlossene Eisdecke zu erhalten wurde eigens für den Film der Zugang zum Meer verschlossen. Zusätzlich wurde im Nationalpark Jostedalsbreen in Norwegen gedreht. Die Außenaufnahmen von Graves’ Eispalast entstanden im Eden Project in Cornwall, einem 50 Hektar großen botanischen Garten. Weitere Drehorte: die Pinewood Studios (Innenaufnahmen des Eispalastes) und die Leavesden Filmstudios in England.

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