Die Serie basiert auf der gleichnamigen Comicbuchreihe von Robert Kirkman und erzählt die Geschichte einer kleinen Gruppe Überlebender rund um Hilfssheriff Rick Grimes (Andrew Lincoln, ja genau der aus „Tatsächlich… Liebe“!) nach einer weltweiten Zombie-Apokalypse. Auf der Suche nach einer sicheren Bleibe stehen jedoch weniger die Bedrohungen durch die Zombies als die gruppeninternen Konflikte und Spannungen im Vordergrund der Story.

Die Handlung spielt in der Metropolregion von Atlanta, im Südosten der USA. Dort wurden auch die meisten Szenen gedreht. Das Krankenhaus, in dem Rick im Pilotfilm aus dem Koma erwacht, ist in Wahrheit kein Hospital, sondern ein Verwaltungsgebäude der Atlanta Mission (2353 Bolton Road). Rick’s Zuhause befindet sich am Grant Park, gleich gegenüber dem Eingang vom Zoo (817 Cherokee), und ist ein privates Wohnhaus. In das Zentrum von Atlanta reitet er über den Freedom Parkway.

Freedom Parkway, Atlanta, Georgia

Freedom Parkway, Atlanta, Georgia

Ein unerwartetes Wiedersehen mit seiner Frau Lori und Sohn Carl gibt es im Naherholungsgebiet Westside Reservoir Park. Das Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention, von dem sich die Gruppe um Rick eine Erklärung und Lösung der Zombie-Apokalypse verspricht, ist in Wirklichkeit das Cobb Energy Performing Arts Centre (2800 Cobb Galleria Pkwy).

Cobb Energy Performing Arts Centre, Atlanta, Georgia

Die Innenaufnahmen von „The Walking Dead” entstanden in den Riverwood Studios, 600 Chestlehurst Road, Senoia. Inzwischen nennen sich diese Raleigh Studios. Weitere Drehorte sind Peachtree City sowie Fairburn, ebenfalls in Georgia. Hershels Farm in der Nähe von Senoia kann leider nicht besichtigt werden, da sie sich im Privatbesitz befindet.

In einer Apotheke in der Nähe von Hershels Farm suchen Glenn und Maggie nach Medikamenten und kommen sich erstmals näher. Die Szenen wurden in Sharpsburg gedreht und zwar in „Steve’s Pharmacy” (101 Main St., Sharpsburg).  Rick und Glenn finden den betrunkenen Hershel in der Carriage Bar, in Wirklichkeit ein Auktionshaus, ebenfalls in Sharpsburg. Die Außenkulisse des Gefängnisses, in dem sich die Überlebenden einquartiert haben, befand sich in den Raleigh Studios und wurde nach dem Dreh wieder abgebaut.

Unweit der Raleigh Studios wurden auch die Szenen gedreht, die in Woodbury spielen. Weitere Aufnahmen entstanden in der Geisterstadt Grantville, etwa 25 Kilometer von Senoia entfernt. Dort versuchen Rick, Carl und Michonne, Waffen zu finden. Für Fans lohnt sich in jedem Fall ein Besuch im The Walking Dead Museum im Woodbury Shoppe in Senoia. Dort sind einige Requisiten wie Daryls Motorrad, der Folterstuhl des Governors, Pennys Käfig, die Einrichtung der Gefängniszellen und die „Zombitür” des Krankenhauses ausgestellt.

„Zombietür” im The Walking Dead Museum im Woodbury Shoppe in Senoia, Georgia © Steffi Linke

Übrigens sind auch im Hollywood Museum in Los Angeles in der Horrorabteilung im Untergeschoss ein paar Kostüme der Serie ausgestellt.

„The Walking Dead”-Kostüme im Hollywood Museum, Los Angeles © Andrea David

Als Kulisse für den vermeintlichen Zufluchtsort „Terminus” diente ein Güterbahnhof in Atlanta (793 Windsor Street Southwest). Von dort schaffen es Rick & Co. in die Kirche von Pater Gabriel (2325 Luther Bailey Road Senoia). Die Kapelle kann von Filmtouristen besichtigt werden. Beth, die von der Gruppe getrennt wurde, landet im Grady Memorial Hospital in Atlanta. Zusammen mit Noah schafft sie es in dessen Heimatort, der wiederum von der Stadt Griffin verkörpert wird. In Staffel 6 ist die Kleinstadt Senoia als Sicherheitszone Alexandria zu sehen. Die Dreharbeiten fanden dort rund um die neu entstandenen Immobilien im Stadtteil Gin Property statt.

„The Walking Dead” Drehort Terminus, Güterbahnhof, Atlanta, Georgia © Alexander Zielke

"The Walking Dead" Drehort nahe Senoia, Georgia © Steffi Linke

„The Walking Dead” Drehort nahe Senoia, Georgia © Steffi Linke

Im Sommer 2016 wurde in den Universal Studios in Hollywood nach einigen Halloween Specials eine ganzjährige „Walking Dead”-Attraktion eröffnet.

Weitere genaue Angaben zu den einzelnen Sets je Folge findet man auf dieser Drehortkarte sowie auf dieser Seite: Walking Dead Locations

Tourtipp: Zombiefilmtour in Atlanta zu den Drehorten von „The Walking Dead”

Linktipps:
Hollywood Museum Los Angeles
Woodbury Shoppe Senoia
Universal Studios Hollywood

 

Fear the Walking Dead

Die Prequel-Serie „Fear the Walking Dead” setzt zeitlich am Ausbruch der Apokalypse an und spielt in Los Angeles. Gedreht wurde an verschiedenen Orten in Vancouver und Los Angeles, beispielsweise am McPherson Place. Für die zweite Staffel wurde auch in Mexiko und den dortigen Baja Studios, in deren riesigen Wassertanks auch schon Szenen für „Titanic” und „Master and Commander” entstanden, gedreht. Das Strandhotel, in dem Madison & Co. Zuflucht finden, ist das Rosarito Beach Hotel.

Über den Autor

Ich liebe Filme und Reisen und leidenschaftlich gerne verbinde ich das eine mit dem anderen. Seit über 10 Jahren reise ich auf den Spuren sehenswerter Filmschauplätze auf der ganzen Welt und teile hier Infos über die Drehorte alter und neuer Streifen. Mehr

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5 Responses

    • Andrea David

      Klasse, ich werde im Juni auch auf den Spuren von „The Walking Dead” in Georgia sein. :-)

      Antworten
      • Jarbur

        Wir fliegen im September für eine Ostküstentour rüber, Atlanta/Senoia ist für Walking Dead mit eingeplant :)

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