Bis an die Grenze

Nach dem Drehbuch von Wolf Jakoby inszenierte Regisseur Marcus H. Rosenmüller ein Action geladenes Familiendrama für das ZDF mit Katharina Böhm und Hans Werner Mayer in den Hauptrollen. Eine von Media Welcome Services & Events organisierte Locationtour gab den Ausschlag dafür, dass die Stream Films AG im Bayerischen Wald dreht und die Produktion nicht ins kostengünstigere Ausland verlagert wurde.

Nach monatelanger Vorarbeit und Motivsuche fiel im Mai 2008 die erste Klappe. Drehorte wie der Kaitersberg, das Arbergebiet, der Nationalpark und im Unteren Bayerischen Wald stellten die idealen Kulissen für das kriminelle Treiben einer Schleuserbande sowie einer erlebnisreichen Tour durch den Bayerischen Wald. Undurchdringlicher Urwald, Wildbäche, Ausblicke auf das Waldgebirge und beschauliche Dörfer gaben dem Film das bildliche Gewand.

Dreharbeiten "Bis an die Grenze", Bayerischer Wald © Bap Koller

Dreharbeiten „Bis an die Grenze”, Bayerischer Wald © Bap Koller

Die größte Herausforderung lag darin, den Naturschutzrichtlinien bei der Realisierung des Films gerecht zu werden und daher die Logistik dementsprechend zu gestalten. Durch die tatkräftige Unterstützung der Gemeinden vor Ort konnte fast jeder Drehwunsch erfüllt und selbst Drehtage im Nationalpark in Aussicht gestellt werden. Die Unterbringung des bis zu 80 köpfigen Teams erfolgte durch Unterstützung der Gemeinde Bodenmais und der Stadt Waldkirchen, so dass die Produktion nicht an das kostengünstigere Tschechien oder gar in das filmförderfreundliche Tirol abwanderte. Kötzting, Arrach, Arnbruck, Bodenmais, Riedlhütte, Freyung, Hinterschmiding, Philippsreuth und Waldkirchen wurden einzeln mit in die Filmproduktion eingebunden.

Im Juli 2008 fiel dann die letzte Klappe der Außendrehs vorm Haus der Nationalparkwacht Neuschönau und die gesamte Filmcrew um Marcus Rosenmüller verabschiedete sich aus dem bayerischen Wald in Richtung Berlin, um den Film dort abzuschließen.

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