Der Filmpark Babelsberg in Potsdam, nicht zur verwechseln mit dem daneben liegenden Studio Babelsberg, ist ein Freizeitpark mit einem Mix aus Entertainment und Blick in die geheimnisvolle Film- und Fernsehwelt. Zwischen Attraktionen und Ausstellungsbereichen entdeckt man außerdem zahlreiche Originalkulissen und Requisiten aus bekannten Serien und Filmen.

Filmpark Babelsberg © Andrea David

Nosferatu” Brunnen, Filmpark Babelsberg © Andrea David

Ein Highlight des Filmparks ist die Medienstadt-Tour, bei der man sowohl das Außenset der Dauerserie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten” - Deutschlands Daily Nummer 1 mit mittlerweile über 6000 Folgen! - als auch das Militärcamp aus dem Hollywood-Film „Monuments Men” besichtigt. Bei dem „GZSZ”-Kiez handelt es sich um ein Hot Set, das heißt es ist ein aktiver Drehort von dem keine Fotos gemacht werden dürfen. Ab und zu kann man dafür den Dreh live miterleben.

Medientour zum Außenset von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten”, Filmpark Babelsberg © Andrea David

Militärcamp aus „Monuments Men”, Filmpark Babelsberg © Andrea David

Wer genau aufpasst kann bei der etwa halbstündigen Tour auch ein paar weitere Kulissen entdecken, auf die jedoch nur kurz eingegangen wird: Den Kiosk aus der Filmkomödie „Sonnenallee” und ein paar Setüberbleibsel aus dem RAF-Drama „Der Baader Meinhof Komplex”. Gleich nebenan, auf dem Studiogelände, entstand übrigens mit der „Neuen Berliner Straße” die größte Außenkulisse der Welt. Dort wurde beispielsweise die Serie „Babylon Berlin” gedreht.

Requisiten aus „Baader Meinhof Komplex”, Filmpark Babelsberg © Andrea David

Kiosk und Auto aus „Sonnenallee”, Filmpark Babelsberg © Andrea David

Im Atelier der Traumwerker geben Kunstmaler, Stuckateure, Kostüm- und Maskenbildner einen Einblick in ihre Arbeit und zeigen, wie perfekte Illusionen entstehen. Außerdem steht dort ein Modell der mittlerweile abgerissenen „Berliner Straße”, die etlichen Filmen, darunter „Sonnenallee”, „Der Vorleser”, „Herr Lehmann” oder „Inglourious Basterds” als Drehort diente. Ein Audio-Guide führt akustisch durch den Filmpark und offenbart Hintergründe zu mehr als 100 Jahren Babelsberger Filmgeschichte.

Modell der alten „Berliner Straße”, Filmpark Babelsberg © Andrea David

In der TV-Show im Fernsehstudio 1 kann man sich testweise auch einmal selbst ins Rampenlicht stellen: als Wetterfee, Talk-Gast, Komparse oder Lichtdouble. In der Making-of-Show „Die drei Musketiere“, die übrigens in einem originalen Wasserset aus dem Film stattfindet, können die Besucher ebenfalls Teil der Inszenierung werden.

Eine Menge Action gibt es bei der Stuntshow im „Vulkan” mit Verfolgungsfahrten, Bodystunts und explosiven Special Effects. Stuntmen, Pyrotechniker und Filmtiertrainer zeigen hier ihr ganzes Können und man bekommt ein Gefühl dafür, wie wichtig das exakte Timing für die Sicherheit aller Beteiligten ist. Nervenkitzel gibt’s zudem im XD-Erlebniskino im „Dome of Babelsberg” und im 4D-Actionkino.

Stuntshow im Vulkan, Filmpark Babelsberg © Andrea David

Stuntshow im Vulkan, Filmpark Babelsberg © Andrea David

Für kleinere Kinder eignen sich der Dschungelspielsplatz, das Hexenhaus aus „Hänsel und Gretel“, das Sandmannhaus oder eine Bootsfahrt durch Janoschs Traumland in Panama. Im Restaurant „Prinz Eisenherz” befinden sich immer noch Originalrequisiten und Rüstungen aus dem gleichnamigen Kinofilm. Beim Anblick des originalen Bauwagens aus der Serie „Löwenzahn” wird man an seine eigene Kindheit erinnert. Fast 25 Jahre hat Peter Lustig aus diesem Bauwagen Kindern die Welt erklärt.

Janoschs Traumland, Filmpark Babelsberg © Andrea David

Original-Bauwagen aus „Löwenzahn”, Filmpark Babelsberg © Andrea David

Kleingruppen haben im Filmpark die Möglichkeit, auch mal tiefer in einen bestimmten Bereich zu blicken, zum Beispiel bei der Führung „Wie entsteht ein Film?“ oder im Stuntworkshop.

 

Tickets für den Filmpark Babelsberg kaufen

Aktuelle Öffnungszeiten, Events und Specials unter www.filmpark-babelsberg.de.

Wer noch mehr über Filmproduktionen und Filmgeschichte erfahren möchte, sollte dem Studio Babelsberg und dem Filmmuseum Potsdam einen Besuch abstatten.

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