Der Film „Into The Wild” basiert auf dem Leben des Aussteigers Christopher McCandless. Regisseur Sean Penn orientierte sich dabei an der Reportagevorlage von Buchautor Jon Krakauer.

Chris, gespielt von Emile Hirsch, begibt sich unter dem Pseudonym Alexander Supertramp auf eine zweijährige Reise von Atlanta bis nach Alaska, um sich dort den Herausforderungen eines Lebens fernab der Zivilisation zu stellen. Sein letztes Ziel ist Fairbanks nahe dem nördlichen Polarkreis.

In South Dakota jobbt Chris für Farmer Wayne (Vince Vaughn) in einem Getreidesilo. Gedreht wurde auch auf dem Black Hills Wild Horse Sanctuary in der Nähe der Cascade Falls. Das Schutzgebiet für Wildpferde ist über die Rocky Ford Road zu erreichen und diente auch schon für die Filme „Hidalgo” und „Running Wild” als Drehort. Im Besucherzentrum können Bustouren durch das Gebiet gebucht werden.

 

Black Hills Wild Horse Sanctuary, South Dakota © Andrea David

Black Hills Wild Horse Sanctuary, South Dakota © Andrea David

Black Hills Wild Horse Sanctuary, South Dakota © Andrea David

Black Hills Wild Horse Sanctuary, South Dakota © Andrea David

Black Hills Wild Horse Sanctuary, South Dakota © Andrea David

Black Hills Wild Horse Sanctuary, South Dakota © Andrea David

 

Mit dem Kajak reist Chris auf dem Colorado River bis zum Hoover Dam und weiter nach Mexiko. Im Zug geht es wieder zurück in die USA nach Los Angeles.

 

Colorado River, Arizona © Andrea David

Colorado River, Arizona © Andrea David

Hoover Dam, Utah © Andrea David

Hoover Dam, Utah © Andrea David

 

Zusammen mit Tracy (Kristen Stewart) besucht Chris den Salvation Mountain im Süden Kaliforniens. Im Film hinterlassen die beiden ihre Handabdrücke am Hügel und sprechen mit Künstler Leonard Knight, der im Februar 2014 verstarb. Die Kunstinstallation mit der Botschaft „God ist Love” befindet sich nördlich der Stadt Calipratia und besteht komplett aus Lehm, Stroh und Farbe.

Der originale alte Linienbus 142 der „Fairbanks City Transit System”, in dem Chris 1992 von Elchjägern tot aufgefunden wurde, stand noch bis Juni 2020 am 30 km langen Stampede Trail in der Nähe des Teklanika River. Der „Magic Bus” war lange eine beliebte Pilgerstätte für Abenteurer.

Immer wieder aber mussten Besucher, die sich zu Fuß auf den Weg dorthin machten, aufgrund schlechter Vorbereitung und Ausrüstung per Helikopter gerettet werden, obwohl von Touren auf eigene Faust dringend abgeraten wurde. Hin und wieder kam es sogar zu Todesfällen. Ein Helikopter der US-Armee hat den berühmten Kult-Bus deshalb entfernt.

 

49th State Brewery, Nationalpark Denali, Alaska © Holger Jacobs

49th State Brewery, Nationalpark Denali, Alaska © Holger Jacobs

Filmbus aus "Into the Wild", 49th State Brewery, Nationalpark Denali, Alaska © Holger Jacobs

Filmbus aus „Into the Wild”, 49th State Brewery, Nationalpark Denali, Alaska © Holger Jacobs

 

Dafür kann der Bus, der im Film zum Einsatz kam, ganz gefahrenlos auf dem Gelände der 49th State Brewery im Nationalpark Denali besichtigt werden.

Weitere Filmszenen entstanden in Arizona, Nevada und Oregon.

 

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