Filmstart: 12. Januar 2017

Der Musikfilm „La La Land” von Damien Chazelle („Whiplash”) ist eine Hommage an die Kraft des Träumens: Die leidenschaftliche Schauspielerin Mia (Emma Stone) und der charismatische Jazzmusiker Sebastian (Ryan Gosling) suchen beide das große Glück in Los Angeles, das fraglos die dritte Hauptrolle in diesem Film spielt. Sie halten sich mit Nebenjobs über Wasser und nachdem sich ihre Wege zufällig kreuzen, verlieben sie sich Hals über Kopf ineinander. Sie schmieden sie Pläne für ihre Zukunft, doch können sie auch gemeinsam ihre Träume verwirklichen?

Los Angeles war schon alles im Film: düsteres Thriller-Kulisse, aufreizendes Bikini-Paradies, gnadenlos ehrgeizige Stadt. Chazelle präsentiert L.A. nun als Muse, als wuselige Hintergrundkulisse aus endlosem Straßenverkehr und schicksalhaften Begegnungen, immer auf der Suche. Eine Stadt, in der jeder seinen Träumen nachjagt, manchmal erfolgreich, manchmal vergeblich. „La La Land zeigt eine epische Stadt, die um sich selbst kreist - eine richtige Breitwand-Stadt”, stellt der Regisseur fest. „Ich wollte unbedingt im Breitwand-Format drehen, um sie so gewaltig und spektakulär zu präsentieren, wie ich sie aus alten Hollywood-Musicals kenne.”

Filmszene aus „La La Land” auf dem Freeway © Studiocanal

Dier Eröffnungsnummer findet aus gutem Grund im Freeway-Gewirr statt. „In L.A. sieht man meist nur ein oder zwei Personen in einem Wagen sitzen, weshalb die Stadt immer etwas einsam wirkt, oder wie ein Himmel für Träumer.” Los Angeles ist in „La La Land” auch eine Stadt der heimlichen Sehnsüchte, mit versteckten Jazzclubs, lähmenden Casting-Warteräumen, spärlichen Wohnungen und Filmstudio-Cafés, in denen sich Berühmtheiten und Möchtegerns treffen. Genauso aber auch eine Stadt, in der sich Partys, ein Planetarium, ja sogar schlichte Parkplätze plötzlich in eine musikalisch beschwingte Traumwelt verwandeln können.

Filmszene aus „La La Land” vor dem Lighthouse Café © Studiocanal

„La La Land ist eine einzige Liebeserklärung an diese Stadt”, sagt Produzent Marc Platt. „Wie der Film den hippen, modernen Lebensstil der beiden Hauptfiguren mit diesen ganzen ikonografischen Hollywood-Schauplätzen verbindet, ist wirklich einmalig. Er nimmt die romantische Vorstellung von der Stadt und erdet sie im wirklichen Leben.” Zu den einzelnen Drehorten in Los Angeles gehören das Planetarium Griffith Observatory, die Standseilbahn „Angels Flight”, die Colorado Street Bridge, das Lighthouse Café und der Hermosa Beach Pier.

Sebastian (Ryan Gosling) und Mia (Emma Stone) im Angels Flight © Studiocanal

Sebastian (Ryan Gosling) auf dem Hermosa Beach Pier © Studiocanal

Das Gebäude, in dem Mia ihrem Nebenjob nachgeht, steht auf dem Studiogelände der Warner Bros. Studios Burbank. In Wahrheit ist dies jedoch kein Café, sondern reine Studiokulisse. Mias Zuhause befindet sich in Long Beach, 1728 East 3rd Street. Ihre erste gemeinsame Tanzeinlage mit einem großartigen Blick über die Stadt haben Mia und Sebastian an Cathy’s Corner, einen steilen Fußmarsch vom Griffith Observatory entfernt. Die Bar Lipton’s, in der sie sich zum ersten Mal in die Augen blicken, sind die Räume des Smoke House, 4420 Lakeside Drive, Burbank.

Sebastian (Ryan Gosling) und Mia (Emma Stone) an Cathy’s Corner © Studiocanal

Während die Außenaufnahmen von Seb’s Bar am 6220 Santa Monica Boulevard entstanden, übrigens auch Drehort von „Nightmare On Elm Street 2”, wurden die Szenen im Inneren im „Blind Donkey” in Long Beach gedreht.

Hier kannst du dich auf die Spuren von Ryan Gosling und Emma Stone begeben und ganz leicht zwischen den Filmszenen aus „La La Land” und 10 realen Drehorten hin- und herswitchen. Viel Spaß!

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