Filmstart: 7. September 2017

Bei ihrem ersten Kinoabenteuer „Die Pfefferkörner und der Fluch des schwarzen Königs“ haben es die drei Hamburger Nachwuchsdetektive Mia (Marleen Quentin), Alice (Emilia Flint) und Benny (Ruben Storck) mit einem Gegner zu tun, bei dem ihre üblichen Methoden versagen. Wie soll man gegen einen uralten Fluch, der auf einer Familie von Bergbauern lastet, ankommen? Oder steckt doch etwas ganz Anderes dahinter?

Die Klassenfahrt mit Lehrer Martin Schulze (Devid Striesow) droht auszufallen, doch in letzter Minute springt Bennys Mutter Andrea (Katharina Wackernagel) für die kranke Lehrerin ein. Benny ist davon wenig begeistert, vor allem als Herr Schulze und seine Mutter sich besser kennenlernen. Ziel der Reise ist der Gruber Hof in den Bergen Südtirols. Mia freut sich riesig auf ihren guten Freund Luca (Leo Gapp), der dort wohnt. Doch Luca verhält sich eigenartig, denn es geschehen geheimnisvolle Dinge auf dem Berghof und die Kinder stoßen auf gruselige Berggeister und mystische Zeichen. Der neue Mitschüler Johannes (Luke Matt Röntgen) kommt Mia und ihren Freunden zu Hilfe und als unschlagbares Team, finden sie heraus, wer hinter den merkwürdigen Ereignissen steckt.

© Wild Bunch Germany

Die Idee, die Hamburger Pfefferkörner mal auf die Reise zu schicken, kam schon früh auf, wie Ko-Produzentin Sandra Le Blanc, die die Filmentwicklung von Anfang an begleitet hat, erklärt: „Mit der Entscheidung dafür ging es eigentlich sehr schnell – wir hatten auch immer wieder Zuschriften von Fans der Serie bekommen, die uns baten, die Pfefferkörner einmal ganz woanders hin zu schicken.“ Produzent Michael Lehmann war es, der die Südtiroler Alpen als Möglichkeit ins Spiel brachte: „In den letzten Jahren war ich öfter in Südtirol gewesen und hatte schon länger die Idee, ein Abenteuer-Movie mit dieser spektakulären Bergwelt mit Hamburg in Verbindung zu bringen.“ Sandra Le Blanc fügt hinzu: „Für uns ist es eine große Erweiterung der Pfefferkörner-Welt. Als visueller Gegenpol zu Hamburg und dem Hafen sind die Dolomiten wahnsinnig reizvoll und der perfekte Schauplatz für einen neuen Fall.“

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Die erste Klappe für „Die Pfefferkörner und der Fluch des schwarzen Königs“ fiel Ende August 2016 in Hamburg. „Wir hatten einen ganz tollen Einstieg mit viel Action und bei tollem Wetter“, erinnert sich Regisseur Christian Theede. Gleich an den ersten beiden Drehtagen wurden die Szenen gedreht, in denen die Kinder mit dem Boot durch die Fleete fahren und es für die Pfefferkörner ein knappes Entkommen vor einem Trupp jugendlicher Schläger gibt. Zu den Drehorten gehörten u.a. das Museumsschiff „Cap San Diego“ im Hamburger Hafen, das „Spiegel“-Gebäude, das für die Außenaufnahmen der Levartis-Konzernzentrale herhielt, und das Dovenhof-Kontorhaus an der Brandstwiete, in dem die meisten Innenaufnahmen des Levartis-Hauptquartiers stattfanden. Auch die Zentrale der Pfefferkörner befand sich ganz in der Nähe, mitten in der historischen Speicherstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

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„Pefferkörner”-Zentrale, Wasserschloss, Speicherstadt, Hamburg © Andrea David

Wie Christian Theede sagt, ging es den Filmemachern darum, in Südtirol „die Höhe zu erzählen“. Dafür ging es hoch hinauf im Naturpark Fanes-Sennes-Prags in den Dolomiten. Das dortige Hauptmotiv, der Hof der Familie Gruber – in Wirklichkeit die Lavarella-Berghütte auf der Fanes – lag auf 2000 Metern Höhe, für einzelne Motive in der Sequenz, in der die Kinder die Höhle des „Schwarzen Königs“ entdecken, wagte sich das Filmteam sogar bis auf 2800 Meter Höhe vor. Die großartige Landschaft war nicht nur eine spektakuläre Kulisse, sondern verlieh dem Dreh für das ganze Team und insbesondere die jungen Darsteller eine ganz besondere Atmosphäre. Emilia Flint: „Es war eigentlich wie eine Klassenfahrt. Es hat total Spaß gemacht. Alle Kinder verstehen sich untereinander richtig gut.“

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Während der Dreharbeiten in Südtirol haben die Schauspieler und das Filmteam ihr Lager im Hotel Corona in St. Vigil in Enneberg, etwa eine halbe Autostunde von Bruneck entfernt und direkt am Dolomiten-Naturpark Fanes-Sennes-Prags, aufgeschlagen. Carina Frenner, die Tochter der Hoteleigentümer, freute sich sehr darüber: „Als langjähriger Pfefferkörner-Fan hat sich im Herbst ein großer Traum für mich erfüllt. Wir durften nicht nur hinter die Kulissen schauen, sondern auch als Statisten mitwirken und das gesamte Team kennenlernen.“ Das Hotel Corona unterstützte die Produktion zudem mit Leihgaben und Tipps für die benötigten Requisiten.

Hotel Corona, St. Vigil, Südtirol

Schauspieler Devid Striesow und Familie Renner vor dem Hotel Corona, St. Vigil, Südtirol

 

Hoteltipp: Hotel Corona, St. Vigil

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Über den Autor

Ich liebe Filme und Reisen und leidenschaftlich gerne verbinde ich das eine mit dem anderen. Seit über 10 Jahren reise ich auf den Spuren sehenswerter Filmschauplätze auf der ganzen Welt und teile hier Infos über die Drehorte alter und neuer Streifen. Mehr

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