Der Hörbuch-Bestseller „Ein Mann, ein Fjord!” von Angelo Colagrossi, Hape Kerkeling und Angelina Maccarone wurde 2008 verfilmt und lief am 21.01.2009 im ZDF (TV-Quote über 7 Millionen). In der ZDF-Mediathek ist der Film seither kostenlos abrufbar.

Gedreht wurde bis Juli 2008 in Wanne, Berlin und an Originalschauplätzen in Dänemark, Schweden und Norwegen. Die Story in einem Satz: Der arbeitslose Norbert Krabbe (Jürgen Tarrach) aus Wanne, der regelmäßig an Preisausschreiben teilnimmt, gewinnt einen Fjord samt Blockhütte in Nordnorwegen im fiktiven Vaksvika und begegnet auf einer chaotischen Reise dorthin skurrilen Personen, wie z.B. Horst Schlämmer (Hape Kerkeling).

Drehorte sind das Karstadt-Kaufhaus in Berlin, in dem sich Krabbe den gewonnenen Römertopf ohne Deckel abholt, die Linie 306 der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG zwischen Bochum und Wann-Eickel, der Hauptbahnhof in Wanne-Eickel, der Fähranleger in Puttgarden, das Tivoli in Kopenhagen (Achterbahn-Fahrt) und Nyhavn (Hotdogs essen) sowie die Öresundbrücke, bei der Norbert und UteKrabbe auf einer aufgeschütteten Insel trampen und auf den Nordnorweger Lars treffen. In Wirklichkeit dürfte hier allerdings kein Fahrzeug vorbeikommen…

MS Midnatsol, Hurtigruten, Norwegen © Andrea David

MS Midnatsol, Hurtigruten, Norwegen © Andrea David

In Oslo kommen die beiden in der Karl Johann Gatan mit Blick in Richtung Schloss an und Ute fährt alleine mit Lars weiter. Norbert reist vom Hauptbahnhof Oslo mit der Bergenbahn nach Bergen. Schauplätze in Bergen sind Bryggen und der Hafen, von wo es mit der Hurtigruten Postschiff Flotte weitergeht. Während im Hörbuch von der MS Midnatsol die Rede ist, ist im Film vor allem bei den Außenaufnahmen meist die MS Polarlys zu sehen. Dort steht Wencke Myhre an der Rezeption und Hape Kerkeling als Uschi Blum auf der Bühne mit so tiefgreifenden Songs wie „Sklavin der Liebe“. Auf der Schiffsfahrt zu sehen sind beispielsweise „Die sieben Schwestern“ (Wasserfälle) am Geirangerfjord.

In Ålesund gehen Norbert und Ute von Bord und übernachten auf dem fiktiven Campingplatz „Björn uten Bukse“ (Bär ohne Hose), von wo sie zwei Polizisten schließlich zum gewonnenen „Norbert-Krabbe-Fjord“, in Wirklichkeit der Storfjord bei Stordal, bringen. Ulrike und Birgit gehen in Kristiansund von Bord.

2 Responses

  1. Andrea David
    Anonym

    Der Campingplatz Björn uten Bukse wurde in Hoddevik am längsten Sandstand Norwegens aufgebaut!

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  2. Andrea David
    Anonym

    Es gibt in Norwegen tatsächlich einen Ort namens Vaksvika, in der Fylke Møre og Romsdal. Inwieweit der gemeint ist, oder ob das ein Zufall ist, kann ich natürlich nicht sagen.

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