Die romantische Komödie „Lachfischen im Jemen” von Regisseur Lasse Hallström („Chocolat”) erzählt die absurde Geschichte vom angelbegeisterten Scheich Muhammad ibn Zaidi bani Tihama (Amr Waked), der gerne auch in seinem Heimatland Jemen seinem Hobby nachgehen möchte. Unterstützung bei der Erfüllung seines Traumes bekommt er von Anwältin Harriet Chetwode-Talbot (Emily Blunt) sowie dem Angelexperten Dr. Alfred Jones (Ewan McGregor). Kristin Scott Thomas ist als PR-Beraterin des britischen Premiers zu sehen. Die Drehorte befinden sich in London, Schottland und Marokko.

Harriet und Fred treffen sich in London im Restaurant des Oxo Tower, am Südufer der Themse, zum Mittagessen. An dem Gebäude spielten auch Szenen in „Tatsächlich… Liebe”. Auf dem Weg zur Arbeit geht Fred über die markante Millenium Bridge, die in „Harry Potter und der Halbblutprinz” völlig zerstört wird. Das Anwesen des Scheichs in Schottland ist das Ardverikie House in Newtonmore, Schottland. Es ist auch im Film „Mrs. Brown”, in dem Judy Dench Queen Victoria spielt, zu sehen. Man kann dort übrigens auch in Realität wunderbar angeln gehen.

Oxo Tower, London © Andrea David

Die Szenen, die in den Wadis im Jemen spielen, wurden in Marokko in der schon mehrfach filmerprobten Gegend um Ouarzazate gedreht. Eine echte Springflut, die durch starken Regen in den Bergen des Hohen Atlas führte, erschwerte die Dreharbeiten. Das überflutete Set ergab jedoch auch wiederum authentische Bilder für die Filmhandlung.

Der Jemenitische Tourismusverband konnte sich ab Kinostart vor lauter Anfragen von urlaubsfreudigen Anglern kaum noch retten. Doch Lachsfischen ist dort nach wie vor nicht möglich, dagegen gibt es laut Benjamin Carey, dem Sprecher des Tourismusverbandes in Großbritannien hervorragende Möglichkeiten zum Angeln im Meer.

 

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