Als Filmtourist führt es einen immer mal wieder an Orte abseits der normalen Touristenwege. Daher sollten folgende Punkte besonders berücksichtigt werden:

 

1. Privatsphäre

Brügge © Andrea David

Viele bekannte Drehorte werben für sich und heißen Filmtouristen ausdrücklich willkommen. Jedoch befinden sich auch einige Filmmotive in Privatbesitz, so dass Besucher nicht immer gerne gesehen werden. In diesem Fall sollte man lediglich einen dezenten Blick von der Straße aus werfen und das Grundstück nicht betreten, um die Privatsphäre der Leute zu wahren. Fotos von den Besitzern sowieso immer nur mit deren Einverständnis schießen.

Manche Leute wissen selbst gar nicht, dass sie an einem Drehort wohnen. Zurückhaltung schadet also nie. Wenn man Glück hat, erfährt man von den Bewohnern aber hin und wieder auch lustige Anekdoten zum Dreh.

 

2. Umwelt

Schicksalsberg © Stefan Dilger

Im Film sehen wir oft traumhafte Landschaften, die so natürlich auch bleiben sollen. Die Produktionsteams verpflichten sich in der Regel, dass sie das Set so zurücklassen wie sie es vorgefunden haben. Dies sollte auch für jeden Filmtouristen als selbstverständlich gelten. Also auf ausgewiesenen Pfaden bleiben, keine Pflanzen entfernen, Müll wieder mitnehmen, usw.

 

3. Kulissen

Tatooine © Fremdenverkehrsamt Tunesien

Künstliche Filmkulissen sind meist nicht für die Ewigkeit geschaffen, jedoch sollten sich möglichst viele Filmfans daran erfreuen können. Leider kommt es immer mal vor, dass sich jemand ein besonderes Souvenir, z.B. in Form eines Mauerstückes verschafft, oder sich selbst mit eingeritztem Namen verewigt. Als unschädliche und nachhaltige Erinnerung eignet sich nichts besser als ein simples Foto.

 

4. Studiotouren

Paramount Studios, Los Angeles © Andrea David

Einige Filmstudios sind auch offen für Besucher und bieten einen einmaligen Blick hinter die Kulissen. Damit dies auch weiterhin möglich ist, bitte auf den Touren unbedingt die Bestimmungen des jeweiligen Studios befolgen. Dazu gehört insbesondere das Fotografierverbot an bestimmten Sets und häufig darf auf dem gesamten Gelände nicht gefilmt werden. Und natürlich Rücksicht auf laufende Dreharbeiten nehmen…

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