Filmstart „Avatar: Fire and Ash“: 17. Dezember 2025
Der Science-Fiction-Film „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ von Regisseur James Cameron startete 2009 weltweit in den Kinos und gehört zu den teuersten und erfolgreichsten Filmen aller Zeiten. Erst dreizehn Jahre später kam mit „Avatar: The Way of Water“ die erste Fortsetzung auf die große Leinwand und 2025 der dritte Teil mit dem Titel „Avatar: Fire and Ash“.
Die Handlung von „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ spielt im Jahr 2154: Die Menschen wollen auf dem fernen Pandora – einer der vierzehn Monde des Gasriesen Polyphemus im Sonnensystem Alpha Centauri – den wertvollen Rohstoff Unobtainium abbauen. Doch die Ureinwohner des erdähnlichen Mondes, die Na´vi, kämpfen leidenschaftlich um ihre Heimat.
In den Hauptrollen sehen wir Sam Worthington als früheren US-Marine Jake Sully, Zoë Saldaña als Häuptlingstochter Neytiri, Sigourney Weaver als Wissenschaftlerin Dr. Grace Augustine sowie Stephen Lang als Colonel Miles Quaritch, der das bezaubernde Pandora im Film wie folgt beschreibt:
„Wenn es eine Hölle gibt, dann würden Sie nach dem Aufenthalt auf Pandora dort wahrscheinlich Urlaub machen wollen.“
Avatar – Aufbruch nach Pandora
Große Teile des Films „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ wurden in einem virtuellen Studio und mit neu entwickelten digitalen 3D-Kameras gedreht. Diese computeranimierten Szenen wurden gekonnt mit real gedrehten Aufnahmen kombiniert.
Um die Schauspieler bestmöglich auf ihre Rolle vorzubereiten, unternahm Cameron mit ihnen Wandertouren auf Hawaii. Die Darsteller sollten sich wie Eingeborene verhalten, damit sie eine Vorstellung für das Leben in den Wäldern Pandoras erhalten. Gedreht wurde schließlich auf O’ahu und die Regenwaldszenen auf Kauai.
Die Studioaufnahmen entstanden in den Stone Street Studios in Wellington, Neuseeland. Weitere Drehorte waren Los Angeles sowie Playa Vista in Kalifornien.

Als Vorbild für die schwebenden Berge Pandoras galten offenbar die „Gelben Berge“ des Huangshan-Gebirges in der Provinz Anhui im Süden Chinas.
Doch auch die Verantwortlichen des Zhangjiajie National Forest Park im Norden der Provinz Hunan erklärten stolz, dass die bewachsenen Kalkfelsen des Parks als Inspiration für die Hallelujah Mountains im Film gedient haben sollen. Eine der majestätischen Steinsäulen wurde daher sogar offiziell in Avatar Hallelujah Mountain umbenannt und auf der Website wirbt man mit „Pandora is far but Zhangjiajie is near“.

Die außergewöhnlichen Felsformationen und Karstgebirge sind in China auf jeden Fall in mehreren Regionen zu finden. Und egal, wer nun Recht hat: Es ist schön zu sehen, dass es diese faszinierende Naturlandschaft auch in der Realität gibt.
Avatar: The Way of Water
Am 15. Dezember 2022 startete die lang ersehnte Fortsetzung „Avatar: The Way of Water“, die die Geschichte der Familie Sully mehr als ein Jahrzehnt nach den Ereignissen des ersten Films erzählt.
Wie der Titel schon verrät, führt uns der zweite Teil auch in die Unterwasserwelt Pandoras. Hier dürfte James Cameron einige Eindrücke seines 2012 verwirklichten Tiefsee-Trips in den elf Kilometer tiefen Marianengraben einfließen haben lassen.
Die Landschaft des neuen Zuhauses der Familie Sully erinnert mit dem türkisfarbenen Meer und den grün bewachsenen Felsen an die Region Krabi in Thailand.



Avatar: Fire and Ash
Im dritten Teil der Avatar-Filmreihe „Avatar: Fire and Ash“ wird das Element Feuer eine größere Rolle spielen und die Handlung wird uns zudem an mehreren verschiedene Orten des Mondes Pandora führen.
Gekämpft wird diesmal zu Land, zu Wasser und in der Luft. Die Aufnahmen entstanden allesamt im Studio, wobei wieder die Performance-Capture-Technologie genutzt wurde, um Schauspieler-Performance und CGI zu verschmelzen.
Der mehr als drei Stunden lange Film startet am 17. Dezember 2025 in den deutschen Kinos.

Ob und wann der vierte und fünfte „Avatar“-Film auf der großen Leinwand zu sehen sein werden, steht noch nicht fest, da diese Entscheidung vor allem am Einspielergebnis des dritten Filmes hängt.
Doch sollte es diese Fortsetzungen geben, dürfen wir uns sicher noch auf weitere Landschaften, die auf Pandora angesiedelt sind, freuen.
Film ansehen: „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ kaufen oder streamen
Buchtipp: „Die Welt von Avatar“
Tourtipp: Zhangjiajie National Forest Park
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