„Lost in Translation”, der zweite Spielfilm von Regisseurin Sofia Coppola erhielt 2004 einen Oscar für das Beste Originaldrehbuch. Im fernen Japan finden zwei fremde Menschen zueinander: Der Amerikaner Bob (Bill Murray), ein in die Jahre gekommener Schauspieler, der wegen eines Whiskey-Werbespots nach Tokio fliegt, und die junge Charlotte (Scarlett Johansson), die ihren Ehemann nach Tokio begleitet, jedoch allein im Hotel zurückbleibt, da dieser ständig auf Achse ist.

Park Hyatt, Tokio

Beide fühlen sich einsam und leiden an Schlafstörungen. Ihre Wege kreuzen sich schließlich nachts in der New York Bar, im 52. Stock des Park Hyatt Hotels in Tokio. Das 5-Sterne-Hotel liegt direkt im Herzen von Shinjuku, Tokios belebtem Geschäfts- und Unterhaltungsviertel, und belegt die obersten 14 Etagen des 52-stöckigen Shinjuku Park Towers, 3-7-1-2 Nishi-Shinjuku. Übernachten kann man hier ab € 350,- pro Nacht mit einem fantastischen Blick auf die Dächer der Stadt.

Der Film wurde ausschließlich in Japan, in den Städten Tokio und Kyoto, gedreht. Hauptsächlicher Dreh- und Handlungsort ist das Park Hyatt, jedoch gibt es fast alle Schauplätze in Wirklichkeit genau so, wie sie im Film zu sehen sind: U-Bahn, Starbucks, Karaoke-Bar sowie Kneipen, Restaurants und Tempel:

Shibuya, Tokio © Andrea David

Z.B. das Shabu Zen Restaurant im Creston Hotel in Shibuya, der Jugan-ji Tempel, die Diskothek Air im Hikawa-Gebäude, die Sushibar Ikkan, Daikanyama und das Karaoke Kan im K&F Gebäude, Utagawa-cho, in dem Bill Murray „More than this” zum Besten gibt. Die belebte Straßenkreuzung, über die Charlotte im Regen läuft, befindet sich direkt am Bahnhof von Shibuya, gesäumt von riesigen Gebäuden mit LCD-Bildschirmen. Einzig das Striplokal ist in Wahrheit der Designermodeladen A.P.C. Underground (4-27-6-B1 Jingumae).

Heian-Schrein, Kyoto

Drehorte in Kyoto waren der Heian-Schrein und der Nanzenji-Tempel.

Hoteltipp: Park Hyatt Tokyo

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