Der TV-Thriller „Mörder auf Amrum” macht die ruhige Nordseeinsel Amrum zum Schauplatz zahlreicher Morde. Dies verwandelt schließlich sogar Inselpolizist Helge Vogt (Hinnerk Schönemann) in einen toughen Sheriff. Die Provinzpolizisten bekommen es mit der russischen Mafia zu tun. Die Rolle der Postfrau Carla Labahn war die letzte von Barbara Rudnik.

Die Drehorte befinden sich fast vollständig auf Amrum: Der rot-weiß gestreifte Leuchtturm, der immer wieder im Film auftaucht, ist ein Wahrzeichen Amrums und mit 41,8 Metern der höchste Leuchtturm der Nordseeküste in Schleswig-Holstein. Als Pension diente das Teehaus Burg zwischen Norddorf und Nebel. Das Haus des Polizisten ist eines der ältesten Häuser auf Amrum: Das etwa 350 Jahre alte Kapitänshaus „Keikes Hüs“ am Ortsrand von Norddorf.

Das alte Kapitänsdorf Nebel mit seinen reetgedeckten Friesenhäusern, historischem Ortskern und der idyllischen St. Clemens Kirche ist Amrums schönstes Dorf und ist in zahlreichen Filmszenen zu sehen. Die Polizeistation am Kurpark ist in Wirklichkeit ein Fahrradverleih, bei der Wohnung des Polizisten in den Dünen handelt es sich um die Schule der Fachklinik Satteldüne und die alte verlassene Halle am Strandübergang ist die Nebeler Kniepsandhalle.

Die Strandszenen wurden am Strand von Norddorf gedreht. Der Weg zum Wasser ist hier, am nördlichen Ende der Insel, nicht so weit – deshalb ist dieser Strand besonders beliebt. Berühmt ist Amrum außerdem für den 15 Kilometer langen und bis zu 1,5 Kilometer breiten Kniepsand.

Auf Amrum, genauer am Strand von Wittdün und in Norddorf, wurde übrigens auch für die Weihnachtsserie „Nesthäkchen” gedreht.

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