In der Filmkomödie Omamamia von Tomy Wigand reist Marianne Sägebrecht („Out of Rosenheim”) als Oma auf eigene Faust zum Vatikan, um dort den bayerischen Papst zu treffen und ihm ein eine Jugendsünde zu beichten, die sie schon so lange mit sich herumträgt.

Annette Frier als deren Tochter Marie macht sich schreckliche Sorgen und Miriam Stein als Enkelin Martina ist zunächst gar nicht über deren Besuch in Rom erfreut. Der bereits aus James Bond-Filmen bekannten Giancarlo Giannini macht als falscher Blinder Lorenzo schließlich das Chaos perfekt.

 

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Petersdom, Rom © Andrea David

 

Die Komödie spielt ausschließlich in Kanada, Italien und Vatikanstadt. Drehorte des Films sind etliche Wahrzeichen von Rom und natürlich auch der Petersdom.

Viele Szenen, die innerhalb des Vatikans spielen, wurden allerdings in München in der Residenz gedreht und Lieselottas bayerische Taverne steht in Wahrheit im Münchner Stadtteil Haidhausen. Zudem ist auch der Münchner Flughafen im Film zu sehen.

 

Sixtinische Kapelle, Rom © Andrea David

Sixtinische Kapelle, Rom © Andrea David

 

Ebenso wurden die Anfangsszenen in Ontario nicht in Kanada, sondern in den Abruzzen in Italien gedreht. Für die Szene, in der Marie und ihr Mann mit der Oma im Auto wegfahren und ein imposantes Felsmassiv im Hintergrund zu sehen ist, diente vermutlich der Campo Imperatore als Kulisse. Die Region wird nicht umsonst auch „kleines Tibet“ genannt.

 

Campo Imperatore, Abruzzen, Italien

Campo Imperatore, Abruzzen, Italien

 

Spontan für eine Audienz beim Papst nach Rom zu reisen, wie es Oma Marguerita im Film plant, ist übrigens keine gute Idee, da man sich selbst für die Generalaudienz mit zigtausend anderen Menschen ca. 6 Wochen vorher online anmelden muss.

 

Film ansehen: „Omamamia kaufen oder leihenblank

Tourtipp: Öffentliche Papstaudienz im Petersdom

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