Nach „Beste Zeit” und „Beste Gegend” schlagen Marcus H. Rosenmüller („Wer früher stirbt, ist länger tot”) und sein Filmteam auch im letzten Teil der „Beste”-Trilogie” mutig die Brücke zwischen Coming-of-Age- und Heimat-Film. Die besten Freundinnen Jo (Rosalie Thomass) und Kati (Anna Maria Sturm) haben sich seit dem Abi nicht mehr gesehen. Während Jo mittlerweile in Indien gelandet ist, schlägt sich Kati mühsam mit den Abschlussprüfungen an der Uni in München herum. Rocky (Ferdinand Schmidt-Modrow) und Toni (Volker Bruch) leben im Heimatort Tandern im Dachauer Land und sind beide so gut wie verheiratet.

Die Drehorte in Bayern sind neben Tandern auch München (Flughafen, Uni), Altomünster, Pipinsried sowie das Krankenhaus in Dachau. Die meisten der Bauernhöfe im Film, unter anderem auch Katis Elternhaus, befinden sich in Ottelsburg, einem kleinen Weiler bei Altomünster. Für alle, die sich in der Gegend auskennen: auch der Daumiller Berg wird im Film zu sehen sein. Drehbuchautorin Karin Michalke ist selbst in Tandern aufgewachsen.

Tandern © Majestic

Im starken Kontrast zur bayerischen Idylle stehen die Filmsets in Indien. In Neu Delhi wurde unter anderem am Hauptbahnhof gedreht, welcher auch Modell für den Flughafen stand. Die fiktive Kleinstadt Niligiri ist in Wahrheit der Ort Rishikesh im Bundesstaat Uttarakhand, etwa 225 km von Delhi und 24 km von der bedeutsamen Pilgerstadt Haridwar entfernt. In Rishikesh, aufgrund der vielen Yoga-Zentren auch als „Yoga-Hauptstadt” der Welt betitelt, befindet sich im Film der Ashram, in dem Kati nach Jo sucht.

Indien © Majestic

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