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Fluch der Karibik – Pirates of the Caribbean

Torkelnder Gang, lallende Stimme und eine halbvolle Flasche Rum in der Hand: Das ist Captain Jack Sparrow.

Im Gegensatz zur charismatischen Besetzung in Form von Johnny Depp war die richtige Kulisse für den Piratenfilm „Fluch der Karibik“ leider nicht so leicht zu finden:

Die Regisseure mussten mehrere Monate nach einem passenden Drehort Ausschau halten, bevor sie sich schließlich für die Kulisse des ersten Filmes für die gering besiedelte, 347 Quadratkilometer große Insel St. Vincent entschieden.

Dort wurde die Wallilabou Bay im Nordwesten der Insel in die Hafenstadt Port Royal, dem ehemals berüchtigten Hauptquartier der Piraten, verwandelt. In der Bucht entstanden Piers und Lagerhäuser im Stil des 18. Jahrhunderts. Und selbst die Schiffe wurden für den Film in ein Kostüm gesteckt, aus Zweimastern machten die Setdesigner stolze Handelsschiffe.

Problematisch war, dass auf der Insel nur kleine Flugzeuge landen konnten. Schauspieler, Nahrungsmittel und andere für die Dreharbeiten benötigte Teile mussten daher vor allem von St. Lucia aus, einer benachbarten Insel, mit einem Schiff nach St. Vincent transportiert werden. Für die Dreharbeiten wurden mehrere hundert Einheimische als Unterstützung für die Filmmannschaft bei den Dreharbeiten eingestellt.

Die Filmkulissen in der Wallilabou Bay wurden leider weitgehend sich selbst überlassen, so dass heute nur noch wenig davon wiederzuerkennen ist. Am besten erhalten ist das Kontorgebäude, in dem noch eine paar Requisiten und Fotos von den Dreharbeiten zu sehen sind.

 

 

Pirates of the Caribbean – Teil 2 & 3

Für Teil 2 mit dem Titel „Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2“ und auch Teil 3 „Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt“ dienten hauptsächlich die Bahamas und die Karbikinsel Dominica als Drehorte.

Auf Dominica wurde beispielsweise das Set für das Kannibalendorf Pelegostos in High Meadow errichtet. Und auf dem Indian River schippert Captain Jack Sparrow den Mangroven entlang, um zum Baumhaus der Wahrsagerin Tia Dalma (Naomie Harris) zu gelangen. Noch heute kann man die Holzhütte, die man für den Film nutzte, bei einer Bootstour besuchen.

Die riesige Salzwüste, in der Jack Sparrow im dritten Teil „Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt“ mitsamt seiner Black Pearl landet, wird von den Bonneville Salt Flats in Utah verkörpert.

 

Bonneville Salt Flats, Utah © Andrea David

 

In dem Themenpark Marineland in Kalifornien wurde ein Fort errichtet, welches für die Szenerie des Hafens von Port Royal benötigt wurde. Es wurde aus Zement und Gipswänden hergestellt und ist eine reine Fassade. Der Drehort wurde speziell wegen der Ähnlichkeit der Sonnenverläufe in Marineland und St. Vincent gewählt.

Das Haus des Gouverneurs konnte kein reales sein, da es im Film von den Piraten in Brand gesetzt und teilweise zerstört werden sollte. Aus diesem Grund baute man die inneren Räumlichkeiten in den Raleigh Studios in Manhattan Beach und errichtete eine adäquate Fassade in Marineland, die in Brand gesetzt werden konnte. Man versuchte, ihren Stil möglichst an die Höhle in der Attraktion „Pirates of the Caribbean“ des Disney-Freizeitparks anzupassen.

Die Interceptor wurde durch die „Lady Washington“ verkörpert, die für die Filmaufnahmen extra in die Karibik gesegelt werden musste. Die Black Pearl wurde im Spruce Goose Dome in Long Beach konstruiert und gefilmt. Auf offener See wäre der Dreh zu gefährlich geworden.

 

Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten

Während die ersten drei Teile der „Pirates of the Caribbean“-Filmreihe hauptsächlich in der Karibik entstanden, wurde der vierte Film „Fremde Gezeiten“ in Hawaii auf den Inseln Oahu und Kauai gedreht.

Ein weiterer Drehort für einige Strandszenen des Filmes findet sich in Fajardo in Puerto Rico.

 

Drehort Lanai Lookout, O'ahu
Drehort Lanai Lookout, O’ahu, Hawaii © Andrea David

 

Pirates of the Caribbean: Salazars Rache

Für den fünften Film „Salazars Rache“ schlug man seine Zelte im Touristenparadies Gold Coast im Staat Queensland an der Ostküste von Australien auf.

Im Verlauf der Dreharbeiten ankerte die Produktion an verschiedenen Locations entlang der australischen Küste. Dazu gehörten Moreton Bay, Lennox Headland Reserve, Hastings Point, Tamborine Mountain und die berühmten Whitsunday Islands, bevor man schließlich in Vancouver, British Columbia, andockte, wo die letzten 13 Drehtage umgesetzt wurden.

 

 

Filme kaufen:

Pirates of the Caribbean – Teil 1-4
Pirates of the Caribbean – Salazars Rache

 

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