Nach dem großen Erfolg der „Da Vinci Code”-Verfilmung wurde auch die Produktion für „Illuminati” (Originaltitel: Angels and Demons, 2009) in Auftrag gegeben. Der Thriller von Dan Brown vermischt gewohnt geschickt Fakten und Legenden zu einer spannenden Geschichte, so dass sich diese äußerst schwierig voneinander trennen lassen. Wirklich existent sind jedoch in jedem Fall die Schauplätze:

Das Forschungsinstitut CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) bei Genf, das sich intensiv mit der Teilchenphysik auseinandersetzt und vor allem für den weltweit größten Teilchenbeschleuniger (LHC) bekannt ist, der Ende 2009 in Betrieb genommen wird. Interessante Informationen über Fakten und Fiktion der Antimaterie gibt es auf dem Webauftritt Weltmaschine. Hier erfährt man auch, dass das CERN leider nicht im Besitz eines X-33 Raumflugzeugs ist.

 

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CERN, Schweiz

 

Wichtigster Drehort ist natürlich Rom mit dem historischen „Pfad der Erleuchtung”, der durch die ganze Stadt führt und insbesondere die Vatikanstadt mit Sixtinischer Kapelle, Petersplatz und Petersdom.

 

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Petersplatz, Rom © Andrea David

 

Die Hauptfigur Robert Langdon macht sich anhand des Poems von John Milton auf die Suche der Stationen des Illuminati-Pfades, um die Ermordung der vier Kardinäle, den preferiti, zu verhindern:

From Santi´s earthly tomb with demon´s hole,
´Cross Rome the mystic elements unfold.
The path of light is laid, the sacred test,
Let angels guide you on your lofty quest.

Die vier Elemente, die in unterschiedlichen Kunstwerken dargestellt werden, sowie zahlreiche Symbole (Pyramiden, Engel, Obelisken) führen ihn schließlich zu folgenden „Altären der Wissenschaft”:

Erde: Die Chigi-Kapelle in der Kirche Santa Maria del Popolo. Das Grab von Agostini Chigi wurde von Raphael (Santi) erbaut. Robert Langdon vermutet zunächst irrtümlich das Pantheon als „Santis irdnes Grab”, da sich dort Raphaels eigenes Grab befindet.

Wind: Der Bernini-Stein West Ponente am Obelisken auf dem Petersplatz.

Feuer: Die Kirche Santa Maria della Vittoria mit dem Bildnis „Die Verzückung der heiligen Theresa”.

Wasser: Der Fontana dei Fiumi mitten auf dem Piazza Navona.

 

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Santa Maria del Popolo, Rom © Andrea David
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Hl. Teresa, Santa Maria della Vittoria, Rom © Andrea David

 

Die Engelsburg - Castel Sant’Angelo - entpuppt sich im Buch schließlich als Illuminati-Hauptquartier. Il Passetto, der geheime Tunnel, der die Engelsburg mit dem Vatikan verbindet, ist in Wahrheit nicht unterirdisch sondern in einer Mauer verborgen.

 

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Engelsburg, Rom © Andrea David

 

Für Interessierte gibt es eine spezielle Illuminati-Stadtführung, auf der die wichtigsten Schauplätze in Rom mit einigen Hintergrundinfos besucht werden. Einige Originalschauplätze, wie beispielsweise der Brunnen auf der Piazza Navona, wurden eigens dafür restauriert.

 

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Fontana dei Fiumi, Piazza Navona, Rom

 

Einige Vatikan-Szenen wurden im barocken Palazzo Reale in Caserta, nördlich von Neapel, gedreht. Dort entstanden auch schon Innenaufnahmen für „Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung” und „Mission Impossible III”.

Ein weiterer Drehort war die University of California, Los Angeles. Der Rest des Films entstand in den Sony Pictures Studios, Culver City, ebenfalls in Kalifornien. Dort wurde unter anderem das Innere des Petersdoms und die Sixtinische Kapelle nachgebaut. Der Petersplatz wurde detailgetreu in Originalgröße nachgebaut, nachdem der Vatikan keine Genehmigung für die Dreharbeiten vor Ort gab.

 

Tourtipps:
Illuminati Tour durch Rom
Die besten Sehenswürdigkeiten in Rom

 

Filme ansehen:
„Illuminati” kaufen oder leihen
3er-Set Blu-ray: The Da Vinci Code / Illuminati / Inferno

 

Buchtipp:Dan Browns Thrillerschauplätze als Reiseziel”, Oliver Mittelbach

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Weitere Drehorte der „Dan Brown”-Reihe:
The Da Vinci Code - Sakrileg
Inferno

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