Filmstart: 18. Mai 2017

Mit „Alien: Covenant”, dem neuesten Kapitel der Alien-Science-Fiction-Reihe nach „Prometheus - Dunkle Zeichen”, kehrt Ridley Scott zurück in sein 1979 erschaffenes Alien-Universum. Darin ist die Crew des Kolonieschiffs „Covenant” unterwegs zu einem abgelegenen Planeten am anderen Ende der Galaxie. Dort entdecken sie etwas, das zunächst wie ein unentdecktes Paradies erscheint. Tatsächlich stellt es sich aber als dunkle, gefährliche Welt heraus.

Zum Cast gehören unter anderem Michael Fassbender („Macbeth”), Katherine Waterston („Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind”), Billy Crudup („Eat Pray Love”), und Demián Bichir („The Hateful Eight”). „Alien: Covenant” wurde 2016 mit insgesamt 74 Tagen in den Fox Studios Australia in Moore Park und am Milford Sound, Neuseeland, gedreht. In der Nähe des Fjordes, der zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört, entstanden auch schon Aufnahmen für Peter Jacksons Hobbit-Trilogie.

Scott übertrug dem Produktionsdesigner Chris Seagers die Aufgabe, das Titel gebende Raumschiff zu entwerfen. Wie bei vielen anderen Elementen der Produktion orientierte man sich auch bei den Bauten an „Alien”. Um das klaustrophobische Gefühl im Inneren der Convenant zu verstärken, achteten Seagers und sein Team darauf, die Decken niedrig und die endlosen Korridore dunkel zu halten. Die Brücke des Schiffs lag Scott besonders am Herzen, er wollte, dass die Schauspieler sich hier richtig zu Hause fühlten. Entsprechend installierte die Produktionscrew rund 1500 funktionstüchtige Stromkreise – jeder Schalter, jede Wählscheibe, die man sieht, ist voll funktionsfähig.

Szene aus „Alien: Covenant”, Fox Studios Australia © 2017 Twentieth Century Fox

„Ich fühlte mich, als wäre ich an Bord eines funktionsfähigen Raumschiffs”, erzählt Fassbender. „Die Korridore, die Brücke und die Schlafkammer – alles war penibel gebaut und ausgestattet. Das ist bei aufwändigen Action- bzw. Fantasyfilmen eher ungewöhnlich. Normalerweise wird da primär vor Green Screen gearbeitet. Das haben wir natürlich auch getan, aber viele Sachen konnten wir tatsächlich anfassen und bewegen. Das ist heutzutage eine Seltenheit.”

Szene aus „Alien: Covenant”, Milford Sound, Neuseeland © 2017 Twentieth Century Fox

Die Szenen, die auf dem fremden, scheinbar paradiesischen Planeten spielen, wurden im Milford Sound und in den Fox Studios gefilmt. „Hierzu bauten wir eine Landschaft, die wir so ausleuchteten, dass sie der mysteriösen Schönheit der Natur Neuseelands entsprach. Wir ließen uns zudem vom Wetter im Milford Sound inspirieren”, sagt Kameramann Dariusz Wolski, der häufig mit Scott zusammenarbeitet. „Es ist dort sehr wolkig, das Licht ist weich. Manchmal bricht die Sonne durch, aber meist türmen sich am Himmel dramatische Wolkengebilde, zwischen denen die Berge hochragen. Es ist sehr feucht. Entsprechend waren unsere Sets ständig nass. Das Licht war meist grau. Es herrschte ewiger Nebel und man hatte das Gefühl, dass es nur Morgengrauen und Abenddämmerung gibt.”

Szene aus „Alien: Covenant”, Milford Sound, Neuseeland © 2017 Twentieth Century Fox

 

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Ich liebe Filme und Reisen und leidenschaftlich gerne verbinde ich das eine mit dem anderen. Seit über 10 Jahren reise ich auf den Spuren sehenswerter Filmschauplätze auf der ganzen Welt und teile hier Infos über die Drehorte alter und neuer Streifen. Mehr

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