Der Film „Die Bücherdiebin” entstand unter der Regie von Brian Percival („Downton Abbey”) und startete am 13. März 2014 in den deutschen Kinos. Erzählt wird die Geschichte der neunjährigen Liesel Meminger (Sophie Nélisse) während des Zweiten Weltkrieges. In weiteren Hauptrollen sind Emily Watson, Geoffrey Rush und Heike Makatsch zu sehen. Liesel wohnt im fiktiven Ort Molching in der Nähe von München. Ihren Lebensabend verbringt sie mit ihrer Familie in Australien.

Ein Großteil der Dreharbeiten fand in den Ateliers und den Außenkulissen der Studios in Babelsberg statt, so unter anderem in der Berliner Straße. Diese stand 15 Jahre auf dem Gelände der Filmstudios und wird 2014 durch eine größere Kulisse an anderer Stelle ersetzt. In ihrer ersten Nutzung diente sie für den Film „Sonnenallee”, später auch für „Herr Lehmann”, „Der Vorleser”, „Inglourious Basterds” oder „Russendisko”.

Rathaus/Untermarkt Görlitz, Sachsen © Anett Hübner
Drehort „Die Bücherdiebin”, Untermarkt, Görlitz, Sachsen © Andrea David

Weiterer Drehort des Filmes ist das Schloss Marquardt in der Nähe von Potsdam. Das Schloss am Schlänitzsee diente auch schon für die Märchenverfilmung ” The Beauty and the Beast“ als Kulisse. Gedreht wurde zudem am Untermarkt in Görlitz, der ebenfalls schon in zahlreichen Hollywood-Produktionen Verwendung als Drehort fand. Auf dem Platz vor dem Rathaus ist im Film die Szene mit der Bücherverbrennung zu sehen. Weitere Außenaufnahmen entstanden in Berlin.

Tourtipp: Rundgang durch die Filmkulisse Görlitz

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