Wenn ich 2017 in einem Satz zusammenfassen müsste, wäre es dieser: Alles ist möglich! Denn es war ein Jahr voller Überraschungen. Sowohl auf Reisen, aber auch hinter den Kulissen von Filmtourismus.de ist viel passiert, manches geplant, mehr davon hat mich jedoch selbst überrumpelt. Wie schon 2015 und 2016, gibt es daher auch dieses Jahr einen kleinen Rückblick auf einige Highlights meines selbst kreierten Berufs der Filmtouristin:

 

Einmal um die Welt

Obwohl ich dieses Jahr wirklich viel herumgekommen bin, um die Welt habe ich es nicht geschafft… dafür jedoch meine Drehort-Bilder! Ich weiß immer noch nicht genau, was der exakte Auslöser war - einige „Game of Thrones“ Fanseiten haben meine Bilder geteilt - jedenfalls bekam ich plötzlich etliche Interviewanfragen aus dem Ausland. Ein Radiosender aus Uruguay, eine Tageszeitung in Brasilien, Onlineportale aus Dänemark, UK, Spanien, Kroatien, Tschechien, USA, Russland, Korea, Japan, Indien & Australien berichteten schließlich über meine Fotos auf Instagram, die Followerzahl wuchs innerhalb weniger Wochen auf über 75.000 und unzählige nette Nachrichten von Filmfans aus aller Welt erreichten mich. Völlig verrückt! So hatte ich auch am Schreibtisch öfter mal Gänsehaut.

 

In Winterkluft im Playboy

Und auch die deutschen Medien interessierten sich im vergangenen Jahr stark für meine Filmreisen, meine Erlebnisse und Erfahrungen als Drehort-Expertin. So landete ich unter anderem in der Sendung Das!, der Wirtschaftswoche, der Apotheken Umschau, der Stuttgarter Zeitung, auf Bild und Spiegel online und ja sogar im Playboy! Die Hüllen musste ich dafür jedoch nicht fallen lassen. :-)

 

Hinter den Kulissen

Etwas worüber ich mich ebenfalls riesig freue, ist, dass die Zugriffe auf Filmtourismus.de weiter deutlich gestiegen sind: über 1,2 Millionen Menschen haben sich 2017 auf der Seite über Drehorte informiert! Völliger Wahnsinn. Zu feiern gab es außerdem 10 Jahre Filmtourismus.de. Neben Blog und Newsletter gibt es seit diesem Jahr auch eine Facebook-Gruppe für Filmtouristen. Aufgrund der unverhofften internationalen Bekanntheit wird es zudem bald einige ausgewählten Beiträge auf Englisch geben. Weitere Ideen warten noch auf ihre Umsetzung, lass Dich überraschen.

 

Unterwegs im Filmland Deutschland

Noch mehr als in den letzten Jahren habe ich 2017 genutzt, mich auch ab und zu in heimischen Gefilden auf Drehorttour zu begeben. Zusammen mit dem NDR war ich an einigen Drehorten in Hamburg unterwegs. Mein Co Autor Matze Gebauer lud mich auf eine filmische Tour (7 Stunden!) durch die verlassenen Beelitz Heilstätten bei Potsdam ein. Im Kloster Eberbach machte ich mich nach 13 Jahren nochmal auf die Spuren von „Der Name der Rose“, im Harz durfte ich in George Clooneys Bettchen schlafen und auf der Filmburg Querfurt sogar ganz alleine übernachten. In Lüneburg und Goslar habe ich jeweils einen Filmtourismus-Workshop gegeben und an der Uni Mainz vor einigen interessierten Geografie-Studenten über das Phänomen Filmtourismus gesprochen.

 

Auf den Spuren der Jedis und Zombies, Rambo und Jon Snow

Zu meinen Reise-Highlights im Ausland gehörten mein nostalgischer Besuch in der „Rambo“-Stadt Hope, die „Walking Dead“-Drehorte in Georgia, das „echte“ Kellerman’s Resort aus „Dirty Dancing“, der „Grüne Tomaten“-Schauplatz Juliette, Island im Winter (mit Polarlichtern!), die weltentrückten „Star Wars“-Drehorte an Irlands rauer Küste und eine magische Wolfssichtung am „Twilight“-Strand auf Vancouver Island. Außerdem ging es zurück an den Ort, an den 2005 meine erste große Filmreise ging und der mich ernsthaft über das Thema Auswandern nachdenken lässt: North Carolina. Auch 2018 geht es wieder über den großen Teich zu einigen alten Hasen des Drehortgeschäfts.

 

Auf Leinwand und Bildschirm

Meine persönlichen Kino-Highlights 2017, in etwa dieser Reihenfolge, waren:

1) La La Land
2) Terminator 2 (restauriert und in 3D)
3) Manchester by the Sea
4) Blade Runner 2049
5) A Cure for Wellness
6) Baby Driver
7) Star Wars: Die letzten Jedi
8) Fast & Furious 8
9) Grießnockerlaffäre (der Film wurde sogar in Hamburg gezeigt und ich durfte Hauptdarsteller Sebastian Bezzel interviewen)
10) Meine Cousine Rachel

(Mein Kino-Flop war übrigens eindeutig „Baywatch“!)

 

Viele Abendstunden haben bei mir 2017 vor allem diese Serien gefressen:
Game of Thrones, Westworld, Trapped, Poldark, House of Cards, die alten Folgen von Gilmore Girls, The Walking Dead, Goliath, Homeland, Riverdale, Stranger Things, Babylon Berlin und Dark (zu den letzten dreien folgen schon bald genaue Drehortinfos!)

 

Wenn Du tatsächlich bis hierher gelesen hast (ich weiß, Rückblicke sind für andere Menschen nicht unbedingt sonderlich spannend), wünsche ich Dir jetzt einen großartigen Start ins neue Jahr! Ich freue mich riesig, wenn Du auch 2018 wieder mit auf die Reise kommst.

Und immer daran denken: Alles ist möglich!

 

Jahresrückblick einer Filmtouristin 2016
Jahresrückblick einer Filmtouristin 2015
10 Jahre Filmtourismus.de

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