Ein total verrücktes Jahr 2015 saust seinem Ende entgegen. Die letzten Jahre habe ich immer auf einen Rückblick auf Filmtourismus.de verzichtet, konnte man die vergangenen zwölf Monate doch relativ einfach auf dem Blog erfassen. Dieses Jahr war so unglaublich viel los - auf Reisen, im Kino, auf dem Blog und sogar auf dem Roten Teppich - dass ich, schon alleine um selbst einen Überblick zu haben, hier einige Highlights des Jahres Revue passieren lassen möchte.

Allen, die dazu beigetragen haben, dass ich diese miterleben durfte, und allen treuen Lesern und Unterstützern dieser Seite ein riesengroßes Dankeschön!

 

Das Jahr 2015 startete mit einer wunderbaren Neujahrsrakete: Zum Jahreswechsel knackte Filmtourismus.de erstmals die 100.000-Marke bei den monatlichen Seitenzugriffen! Ende Januar durfte ich beim Treff der Hamburger Filmbranche dabei sein und in viele bekannte Gesichter aus Film und Fernsehen blicken. Im Februar entfloh ich dem nasskalten Hamburger Winterwetter und begab mich in Thailand und Kambodscha auf die Spuren bekannter Filmklassiker. Und jedes Mal, wenn nun irgendwo die Filmmusik von „The Beach” läuft, muss ich wieder sehnsüchtig an diese wunderschöne Reise zurückdenken.

 

Im März stattete ich der Filmstadt Görlitz für eine Doku über Filmschauplätze einen kleinen Besuch ab. Das Ergebnis findet man hier: „Die ausgedachte Stadt”. In Berlin führte es mich auf die Tourismusmesse ITB, durch die Babelsberg Studios und über den Roten Teppich bei der Verleihung des Jupiter Award der Cinema.

 

Im Mai ging es auf einen cineastischen Wochenendtrip nach Prag und in die Barrandov Studios. Im Juni standen gleich zwei Reisen zu Seriendrehorten auf dem Plan: „Outlander” in Schottland und die Bergdoktorwoche am Wilden Kaiser. Inspiriert durch Filmtourismus.de bringt Tchibo einen Katalog ausschließlich mit Reisen zu Filmschauplätzen auf den Markt. In Köln gab es mit einem Besuch der Ausstellung „Star Wars Identities” und den MMC Studios ein Wiedersehen mit meiner liebenswerten Cinema-Familie.

 

Im Juli bekam Filmtourismus.de einen umfassenden Relaunch mit einem neuen Design verpasst. Im Sommer erkundete ich in London und auf einem Roadtrip durch Südengland etliche Orte, die man aus Filmen, Büchern und Serien kennt. Am liebsten wäre ich eigentlich gleich in Cornwall geblieben. Im August wuchs die Filmtourismus-Community auf Facebook auf über 5.000 Film- und Reisefans. Neben Prominenten wie Steven Gätjen und Michael Bully Herbig durfte ich im Buch „Es war einmal…” über meine erste Star-Wars-Erfahrung berichten.

 

Im September startete ich zu einer äußerst spontanen Recherchereise auf den Spuren von „Fack ju Göhte 2″ und anderen Produktionen nochmals nach Thailand, genauer gesagt Bangkok und Krabi. Gleich im Anschluss ging es weiter zum Filmtourismus-Kongress „Mixed Reality” nach Malmö. Ach ja, im gleichen Monat war ich noch in München und bei meinem ersten Round-Up-Post verrieten überraschenderweise gleich mehr als 30 großartige Reiseblogger ihre liebsten Drehorte.

 

Im Oktober durfte ich in Berlin die Filmpremiere von „Spectre” miterleben und danach in Sölden einen winterlichen Schauplatz des neuesten James-Bond-Abenteuers besuchen, skurrilerweise in Begleitung eines Journalisten, der wiederum über Filmtourismus.de berichten wollte. Einfach nur verrückt! Überhaupt haben sich 2015 unheimlich viele Medien für die Seite Filmtourismus.de interessiert. Leider auch solche, die es mit den Quellenangaben nicht so genau nahmen, doch das ist eine andere Geschichte…

 

Im November tauchte ich bei der Warner Bros. Studio Tour in London in die zauberhafte Welt aller acht Harry-Potter-Filme ein. Außerdem musste ich einsehen, nicht immer alle Reisen selbst machen zu können, weshalb erstmals eine freie Autorin - Doreen hatte ich bereits auf einer früheren Pressereise kennengelernt - für Filmtourismus.de loszog und anschließend über die Macbeth-Drehorte auf der Isle of Skye berichtete. Eine sehr gute Entscheidung! An dieser Stelle auch danke an alle, die immer wieder neue Fotos und Infos von Drehorten für die Seite zur Verfügung stellen.

 

Im Dezember ging endlich zum ersten Mal der Filmtourismus-Newsletter raus, über den auch ein riesiges Weihnachtspaket verlost wurde. Ziemliches Nervenflattern hatte ich vor meiner ersten englischsprachigen Filmtourismus-Präsentation vor über 80 Teilnehmern in Malta. Im Anschluss ging es auf Locationtour auf Malta und Gozo.

 

Zu meinen ganz persönlichen Film-Highlights 2015 gehörten - in etwa in dieser Reihenfolge - folgende Kinofilme:

1) Star Wars VII
2) Kingsman
3) Victoria
4) Am grünen Rand der Welt
5) Wild - Der große Trip
6) Der Marsianer - Rettet Mark Watney
7) Ex Machina
8) Jurassic World
9) Spectre
10) Der Chor

Sicher habe ich hier den einen oder anderen Film vergessen, ein weiteres grooooßes Kino-Highlight war für mich aber als Dauer-Zurück-in-die-Zukunft-Fan das Triple Feature am 21. Oktober, dem Back-to-the-Future-Day. Über sechs Stunden im Kinosessel gingen vorbei wie im Fluge und ich fühlte mich selbst wie auf einer Zeitreise zurück in die 80er.

Unzählige Stunden - ich möchte die genaue Zahl besser gar nicht wissen - habe ich in diesem Jahr mit Binge Watching verbracht… von Homeland und Downton Abbey über The Walking Dead und The Affair bis hin zu Game of Thrones - 2015 übrigens die Seite mit den allermeisten Zugriffen auf Filmtourismus.de.

Und das Wichtigste in diesem Jahr: Auf den ganzen Kongressen, Bloggertreffen und Reisen habe ich 2015 sehr viele tolle und inspirierende Menschen kennen gelernt, die mich bewusst oder unbewusst angespornt haben, weiter an der Seite zu arbeiten. Und auch im Freundeskreis und über Filmtourismus.de erreichten mich sehr viele nette Nachrichten, die mich motivierten, immer weiter zu machen. Danke Euch!

Fazit

Wow! Als ich mit diesem Projekt begann, habe ich in meinen kühnsten Träumen nicht damit gerechnet, dass mich das Thema Filmtourismus einmal so in Beschlag nehmen wird, wie es in diesem Jahr der Fall war. Manchmal ist es der Traumjob schlechthin, manchmal auch ein riesiges Fass ohne Boden. 2015 war unglaublich aufregend und anstrengend zugleich. Es gibt noch jede Menge Ideen und Pläne, aber wenn 2016 nur die Hälfte passiert… hey, das wäre völlig in Ordnung!

 

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