Filmstart „Jurassic World II”: 7. Juni 2018

Der Dino-Abenteuerfilm „Jurassic Park” von Steven Spielberg aus dem Jahr 1993 beruht auf einem Bestseller von Michael Crichton. Der Zoo der besonderen Art von Multimilliardär befindet sich im Film auf einer vor Costa Rica gelegenen Insel, namens Isla Nublar. Hauptkulisse für das fiktive Eiland war Kauai, die kleinste Insel Hawaiis. Nach den Fortsetzungen von 1997 „Vergessene Welt” und 2001 „Jurassic Park III”, wurden zuletzt „Jurassic World” und „Jurassic World II” produziert.

Kualoa Ranch © Lars Gerdes

Kualoa Ranch © Lars Gerdes

Jurassic Park

Die riesigen „Jurassic Park“-Tore standen am Rande des Blue Hole, einem mit Wasser gefüllten Canyon, der jedoch nur über eine 5-stündige Wanderung von Wailua aus zu erreichen ist. Im Süden der Insel, im Olokele Canyon, errichtete man den großen elektrischen Zaun, der im Film das Gehege der gefährlichen Velociraptoren abgrenzt. Den Wasserfall, an dem der Helikopter von John Hammond landet, ist nicht über den Landweg zu erreichen. Die Landeplattform wurde eigens für den Film errichtet und befindet sich an den Manawaiopuna Falls im Hanapepe Valley. Einige der auf der Insel angebotenen Helikopterflüge inkludieren einen dortigen Stopp. Wer nicht so viel Geld ausgeben möchte, kann auch eine normale Helikoptertour ohne Landung beim Wasserfall buchen. Diese lohnt sich in jedem Fall.

Kauai © Manuela Herling

Kauai © Manuela Herling

Weitere Drehorte befinden sich in Costa Rica, der Dominikanischen Republik sowie auf der hawaiianischen Insel Oahu, die Nachbarinsel von Kauai, welche gegen Ende der Dreharbeiten stark durch den Hurrikan Inki verwüstet wurde. So wurde die Szene des beeindruckenden Dinosauriermarsches auf der Kualoa Ranch im Ka´a´awa Valley im Nordosten Oahus aufgenommen. Dort befindet sich auch immer noch der Baum, unter dem Dr. Alan Grant (Sam Neill) und die Kinder von Hammond Schutz suchten. Das Tal ist übrigens auch in der Anfangsszene von Roland Emmerichs „Godzilla“ (1998) zu sehen.

Ka´a´awa Valley © Lars Gerdes

Ka´a´awa Valley © Lars Gerdes

Auch in Kalifornien wurde gedreht: die archäologische Ausgrabungsstätten befinde sich im Red Rock Canyon State Park. Weitere Aufnahmen entstanden am Tehachapi Pass, Mojave Desert. Die Innenaufnahmen des Films entstanden in den Warner Brothers Burbank Studios in Burbank sowie in den Universal Studios in Los Angeles. In letzteren gehört die urzeitliche Wildwasserfahrt „Jurassic Park – The Ride” zu den beliebtesten Attraktionen. Höhepunkt ist der 25-Meter-Sturz im Floß, bei dem man ordentlich nass wird.

Jurassic Park - The Ride, Universal Studios, Los Angeles © Andrea David

Jurassic Park - The Ride, Universal Studios, Los Angeles © Andrea David

Außerdem können in den Universal Studios bei einer Studiotour immer noch einige Kulissen und Requisiten bestaunt werden.

Jurassic Park Requisiten, Universal Studios, Los Angeles © Andrea David

Jurassic Park Requisiten, Universal Studios, Los Angeles © Andrea David

Jurassic Park - The Lost World Filmset, Universal Studios, Los Angeles © Andrea David

Jurassic Park - The Lost World Filmset, Universal Studios, Los Angeles © Andrea David

 

Jurassic World

Die Fortsetzung „Jurassic World” mit Chris Pratt als Dinoflüsterer wurde ebenfalls vor der Kulisse der hawaiianischen Inseln Oahu und Kauai gedreht. Die Isla Nublar wird im Film ohne Zweifel Ziel des Massentourismus.

Dinoflüsterer Owen (Chris Pratt) in "Jurassic World" © Universal Pictures

Dinoflüsterer Owen (Chris Pratt) in „Jurassic World” © Universal Pictures

Als weitere Motive für den ungewöhnlichen und schließlich höchst gefährlichen Vergnügungspark dienten auch einige Drehorte in Louisiana: der verlassenene Six Flags Freizeitpark, der Audubon Zoo sowie der Louis Armstrong International Airport, alles in und um New Orleans, sowie die Sümpfe Louisianas.

Für den Film „Jurassic World: Das gefallene Königreich”, für den J.A. Bayona die Regie übernahm, kehrte man erneut für die Dreharbeiten nach Hawaii zurück. Außenaufnahmen entstanden zudem im Beacons National Park in Wales.

 

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