Die Romantik-Komödie „Schlaflos in Seattle” aus dem Jahr 1993 erzählt die Geschichte des schlaflosen Witwers Sam Baldwin (Tom Hanks) aus Seattle, der dank seines Sohnes Jonah (Ross Malinger) staatenweit über das Radio bekannt wird. Annie Reed (Meg Ryan) aus Baltimore ist von seiner Geschichte berührt, plant jedoch gerade ihre Hochzeit mit Walter (Bill Pullman). Wie auch schon bei „Harry und Sally” (1989) und „E-Mail für Dich” (1998), beide ebenfalls mit Meg Ryan in der Hauptrolle, führte Nora Ephron Regie.

Anfangs war Vancouver als Drehort im Gespräch, aber gedreht wurde dann doch am originalen Schauplatz Seattle. Das Hausboot von Sam und Jonah stand an der Westlake Avenue North am Ufer des Lake Union. Man kommt übrigens genau daran vorbei, wenn man die Stadt mit der „Ride the Ducks” Tour erkundet. Sam und Rob essen im Athenian Inn, 1517 Pike Place, das Diner mit Victoria hat Sam in der Dahlia Lounge, einem der Spitzenrestaurants von Seattle. Es ist allerdings mittlerweile umgezogen und befindet sich jetzt in der 2001 Fourth Avenue. Auch die meisten Innenaufnahmen von Chicago, Baltimore und New York wurden in Seattle aufgenommen.

Rainbow Room, Rockefeller Plaza, New York © Andrea David
Tiffany’s, Fifth Avenue, New York © Andrea David

Weitere Drehorte sind der O’Hare International Airport in Chicago und das New Yorker Juweliergeschäft Tiffany’s, das durch den Film „Frühstück bei Tiffany” mit Audrey Hepburn berühmt wurde. Es befindet sich in der Fifth Avenue, Ecke 57th Street. Annie und Walter, die in New York im häufig gefilmten Plaza Hotel nächtigen, trennen sich mit Blick über Manhattan im schicken Rainbow Room des GE Building am Rockefeller Plaza.

Empire State Building, New York © Andrea David
Empire State Building, New York © Andrea David

Annie eilt zum Empire State Building, dessen Aussichtsplattform eine romantische Rolle als Treffpunkt am Valentinstag zugeschrieben bekommt. Bis zum Schluss bleibt es spannend, ob Annie und Sam sich dort wirklich sehen werden. Die Szene zitiert übrigens einen anderen Film, nämlich „Die große Liebe meines Lebens” mit Cary Grant und Deborah Kerr von 1957. Weitaus weniger romantisch war das Empire State Building bereits 1933 in „King Kong und die weiße Frau” zu sehen.

 

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